Nach dem Doppelsieg beim Auftakt der Softball-Saison am vorangegangenen Wochenende in Aurich trafen die Fastpitch-Softball-Damen der Hildesheim Crusaders zusammen mit den Spielerinnen ihrer Spielgemeinschaft aus Hannover und Braunschweig am Sonntag beim ersten Heimspiel gespannt auf die letztjährigen Meister die Bremen Dockers. Diese spielen in diesem Jahr ebenfalls als Spielgemeinschaft zusammen mit den Damen der Dohren Wild Farmers.

Das erste der beiden angesetzten Spiele des sog. Doubleheaders (zwei Spiele an einem Tag) startete äußerst spannend. Die SG der Crusaders ließ sich von dem äußerst erfahrenen Gegner nicht einschüchtern und behielt direkt zu Beginn des Spiels auch bei geladenen Bases die Nerven und konnte im ersten Inning mit einem Flyout das dritte Aus durch den beherzten Einsatz der Rightfielderin Yasmin Liß (Hi) erreichen und so erste Punkte der Gegner aus dem Norden verhindern. Im Gegenzug schafften es die Spielerinnen der SG um die Crusaders im Angriff einmal die komplette Lineupdurchzuschlagen und erzielten damit gleich 4 Runs im ersten Inning. Erst im oberen vierten Inning erfolgte der Ausgleich der Gegner bei einem Stand von 7:7. Doch die SG schaffte es erneut mit weiteren 2 Runs in Führung zu gehen. Auf Grund von kleinen Unaufmerksamkeiten der Defense kassierte die SG dann jedoch im fünften Inning gleich 5 Runs. Bis zum Zeitablauf von zwei Stunden konnte die SG den Vorsprung nicht mehr aufholen und mussten sich am Ende mit 9:12 geschlagen geben.

Trotz der Niederlage zeigte sich die SG sehr zufrieden mit ihrer Leistung. Sehr beeindruckend anzusehen war z.B. das Doubleplay von Shortstop Elena Schell (H), die einen schwierigen Flyball fangen konnte und damit eine gegnerische Runnerin überraschte, die sich zu weit von der Base gelöst hatte und somit im gleichen Spielzug ebenfalls ausgemacht werden konnte. Einen großartigen Job machten auch die beiden Pitcherinnen Nina Kitzinski (BS) und Katharina Hauke (H), die Ihre Würfe konsequent an die Homeplate brachten.

Wie in den Vorjahren auch schon, erfolgte zu Beginn des zweiten Spiels wieder ein Einbruch in der Konzentration und Ausdauer der SG. Auch war ihr noch die Erschöpfung nach dem starken Einsatz im ersten Spiel anzumerken. Die Gegner aus Bremen/Dohren gingen direkt im ersten Inning mit 5:1 Runs in Führung. Und auch wenn sich die Defense nach und nach doch noch weiter ins Spiel bringen konnte und in zwei Innings sogar Runs der Gegner komplett verhindern konnte, fehlte in der Offense das richtige Mittel gegen die Pitcherinnen aus Bremen/Dohren. Dieses Spiel ging mit einem Endstand von 4:16 verdient an die Gegner aus dem Norden.

(Bericht: Carolin Herr und Gesa Köhler)